| HERZOG ALBRECHT II. "DER WEISE", "DER LAHME" Ende 1298 - 20.7.1358 |
Albrecht war der Sohn König Albrechts I. und Elisabeths von Görz-Tirol. Ursprünglich für eine klerikale Laufbahn bestimmt, hatte Albrecht, genannt "der Lahme" (eine Krankheit führte dazu, dass er zeitlebens an Händen und Füßen gelähmt blieb), ab 1322 für seinen gefangenen Bruder Friedrich den Schönen, ab 1326 nach dem Tod seines Bruders Leopold I. allein das Herzogtum Österreichs und der Steiermark inne. Nach dem Tod von Friedrich war er mit seinem Bruder Otto Mitregent. Nach dessen Ableben 1339 wurde er zum alleinigen Regenten in Vorderösterreich. 1324 heiratete er Johanna von Pfirt, die Tochter Graf Ulrichs III. Das Paar hatte vier Söhne und zwei Töchter, die allerdings erst nach 15jähriger Kinderlosigkeit und einer Wallfahrt geboren wurden. Unter Albrechts Herrschaft kam es zu einer Erweiterung des habsburgischen Hausguts durch die Erwerbung der Grafschaft Pfirt und weiterer elsässischer Herrschaften, sowie von Kärnten und Krain. 1355 verfügte Albrecht in seiner "Hausordnung", dass seine Söhne die Länder gemeinschaftlich und zu gleichen Rechten innehaben sollten. Albrecht galt als leutselig und humorvoll, hielt immer Maß und bemühte sich um Neutralitätspolitik und Ausgleich. |