MÜNCHEN, BAYERN / THEATINERKIRCHE

  
Theatinerkirche
Theatinerkirche

  
Ockergelbe Kuppeln und barocke Volutentürme im hochbarocken architektonischen Stil charakterisieren diese prächtige Hofkirche, deren Grundsteinlegung 1663 stattfand. 
Die Theatinerkirche steht am Odeonsplatz.

Anläßlich der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel 1662 stifteten der bayerische Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen diese Kirche für die im gleichen Jahr nach München berufenen Theatiner.
   

1663 begann der Bau nach Plänen A. Barellis aus Bologna, die dem Vorbild der Theatinerkirche Santa Andrea della Valle in Rom folgen. Weitergeführt und vollendet wurde der Bau durch E. Zuccalli und beide Cuvilliés. 
Die prächtigen Stuckdekorationen des Innenraums schuf G. N. Perti aus Como.

Theatinerkirche
Theatinerkirche
     

Theatinerkirche innen
Innenraum

Das ehemalige Theatinerkloster südlich der Kirche wurde bis auf den Westtrakt im 2. Weltkrieg zerstört. 
Der Wiederaufbau der teilweise schwer beschädigten Kirche erfolgte 1946-55. 
Seit 1954 ist sie Wirkungsstätte der Dominikaner.

In der Fürstengruft unter dem Hochaltar befinden sich die Sarkophage mehrerer bayerischer Kurfürsten und Könige, sowie von Maria Amalia, einer Tochter Kaiser Josephs I., der Gemahlin von Kurfürst Karl Albrecht von Bayern, der als Kaiser Karl VII. in die Geschichte einging.
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