| DAS WIENER "ALLGEMEINE KRANKENHAUS" |
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Zur Hebung des medizinischen Niveaus der Feldchirurgen ließ Joseph II. am 7.November 1785 die "Medizinisch-Chirurgische Josephs-Akademie" (Josephinum) in Wien eröffnen. Hier sollten die meist nur "handwerklich" geschulten Feldärzte zu soliden Wundärzten weitergebildet werden. Bis zum Jahr 1874 bestand die Akademie - sieht man von zwei Unterbrechungen 1820 - 1822 und 1848 - 1854 ab. Zwischen 1874 und 1918 diente das Josephinum weiterhin als militärärztliche Unterrichtseinrichtung. Diese Institutionen betreuten aber nicht mehr die gesamte medizinische Ausbildung der Militärärzte, sondern nur noch typische militärmedizinische Bereiche wie Chirurgie und Hygiene. Nach dem I. Weltkrieg bestand kein Bedarf mehr an einem militärärztlichen Institut. Daher zog 1920 das 1914 errichtete Institut für Geschichte der Medizin mit seiner Bibliothek in die Räumlichkeiten des Josephinums ein und ist hier bis heute untergebracht. |