| HERZOG ALBERT VON SACHSEN-TESCHEN
11.7.1738 - 10.2.1822 |
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Albert war der Sohn von König August von Polen und der Habsburgerin Maria Josepha. 1760 kam Albert an den Wiener Hof, wo er sich in die Lieblingstochter Maria Theresias, Maria Christina, verliebte. Noch im Trauerjahr um Christinas Vater Franz I. Stephan, der trotz aller Sympathie für Albert einer Heirat nicht zugestimmt hätte, fand im April 1766 die Hochzeit in Schloss Hof statt. Das Paar lebte als Statthalter der Niederlande in Brüssel. Dort ließen sie das Schloss Laeken erbauen, das heute noch dem belgischen Königspaar als Wohnsitz dient. Nach der französischen Besetzung des Landes kehrten Albert und Mimi nach Wien zurück. Alberts große Liebe gehörte der Kunst. Zusammen mit seiner Gattin legte er den Grundstein für die Graphische Sammlung "Albertina", die heute noch in dem Palais untergebracht ist, in dem das Paar wohnte. 1805 ließ Albert die von Maria Christina angeregte Albertinische Wasserleitung fertigbauen, die den Grundstein zu einer großzügigen Wasserversorgung der westlichen Vorstädte Wiens bildete. Albert überlebte seine Gemahlin Mimi um 24 Jahre und starb 1822 im Kreise der Familie seines Adoptivsohnes Erzherzog Karl, des Siegers von Aspern. |