KÖNIGIN MARIA KAROLINA VON NEAPEL UND SIZILIEN
13.8.1752 - 8.9.1814

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Königin Maria Karolina
© Kunsthistorisches Museum 






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Maria Karolina, genannt Charlotte, war das 13.Kind Kaiserin Maria Theresias und Franz I. Stephans.
Nach dem Tod ihrer älteren Schwester Maria Josepha wurde sie dazu bestimmt, den 17jährigen König Ferdinand von Neapel-Sizilien zu heiraten. Ferdinand war derb und ungebildet und nicht gerade der Traummann für die charakterstarke, kluge und lebhafte Charlotte.
Doch sie nahm in ihrer neuen Heimat die Zügel in die Hand und profilierte sich bald als tüchtige Politikerin mit erheblichem Einfluss auf die Regierungsgeschäfte.
Trotz mehrmaliger Flucht gelang es ihr, das durch die Napoleonischen Kriege in seiner Existenz bedrohte Land durch die Wirren der Zeit zu steuern.
Im Laufe ihrer Ehe bekam Charlotte 17 Kinder, womit sie ihre Mutter noch übertraf, darunter auch Maria Theresia Karolina, die zweite Gemahlin Kaiser Franz II. / I.
1813 musste sie ihre Heimat für immer verlassen und kehrte nach Wien zurück, wo sie an den Folgen eines Schlaganfalles starb - wenige Monate, bevor der Wiener Kongress ihrem Gatten Ferdinand die Rückgabe seines Königreiches bestätigte.