13. März 1829 Gründung der Ersten priv. Donau-Dampfschiffahrts- Gesellschaft 4. September 1830 Erste Fahrt des "Franz I." von Wien nach
Budapest
1835 Eigene Werft in Altofen (Obuda, Budapest)
bis etwa 1845 DDSG betreibt Seeschiffahrt im Mittelmeer und
im Schwarzen Meer (übernommen vom Österreichischen Lloyd)
1852 Errichtung der DDSG-Werft Korneuburg; zur Versorgung
der Flotte werden die Kohlengruben in Fünfkirchen (Pecs) in Ungarn erworben
1857 Bau des DDSG-Gebäudes am Donaukanal bei der Urania;
Eigene Eisenbahnlinie vom Kohlenrevier an die Donau (Mohacs)
1880 Die DDSG ist die größte Binnenreederei der Welt:
Flottenstand: 201 Dampfschiffe, 750 Schleppkähne, Transportvolumen 1,341.000 t, 3,115.000
Passagiere; Betriebslänge 5.817 km (Donau und Nebenflüsse)
1914 - 1918 Erster Weltkrieg; die DDSG verliert fast die
Hälfte ihrer Flotte (34 Zugschiffe, 8 Passagierschiffe, 425 Güterkähne, 101 Pontons, 1
Werkstattschiff) an die Nachfolgestaaten
1929 - 1934 Wirtschaftskrise und Bankenkrach gefährden die
Existenz
1935 Sanierung mit staatlicher Hilfe und unter Heranziehung
von italienischem Kapital
1939 - 1945 Zweiter Weltkrieg - Verlust fast der gesamten
Flotte und des Eigentums in Ungarn und den anderen Oststaaten - Restbestand in
Ostösterreich wird als "Deutsches Eigentum" unter sowjetische Verwaltung
gestellt
1946 Verstaatlichung der DDSG, um das Unternehmen und die
wenigen in Westösterreich verbliebenen Schiffe und Einrichtungen Österreich zu erhalten
1949 Wiederaufbau beginnt - erster Schiffsneubau nach 1945
1954 Erste Fahrt eines DDSG-Passagierschiffes über die
Demarkationslinie von Linz nach Wien
1955 Staatsvertrag sichert freizügige Entwicklung -
Wiederaufbau und Modernisierung werden fortgesetzt
1968 Umstellung auf Dieselbetrieb vollendet
1972 - 1977 Unternehmenskonzept bewirkt durch
Modernisierung der Flotte eine Verdoppelung der Leistung je Bedienstetem
1978 DDSG befördert erstmals in ihrer Geschichte mehr als
3 Millionen Tonnen und bewältigt damit etwa 11 Prozent des gesamten österreichischen
grenzüberschreitenden Verkehrs (rd. 25 % des gesamten Südostverkehrs)
1979 150 - jähriges Gründungsjubiläum, Grundsteinlegung
für das Schiffahrtszentrum Wien
1980 Übersiedlung der DDSG-Hauptverwaltung in das
planmäßig fertiggestellte Schiffahrtszentrum Wien, Handelskai 265
1986 Flottenstand: 4 Schubschiffe, 5 Zugschiffe, 1
Bugsiertrecker, 29 Motorgüterschiffe, 9 Motortankschiffe, 7 Fahrgastschiffe, 1
Luftkissenboot, 1 Motorboot, 106 Schubleichter und Güterkähne, 34 Tankschubleichter und
Tankkähne sowie 3 Bunkertankkähne, insgesamt 200 Einheiten mit 234.180 Eichtonnen, 5.930
Fahrgäste.
2 Tagesausflugschiffe und 1 Kabinenschiff in Bau, letzteres
das größte Binnenschiff der Welt
1987 "DDSG-Kurs 2000", neues Unternehmenskonzept
zur Heranführung der DDSG an die Zone der Eigenrentabilität und Vorbereitung auf
Rhein-Main-Donau-Verkehr
1990 Koalitionsabkommen der Regierungsparteien zur
Rekonstruktion der DDSG
1991 Umstrukturierung ab 1.10.1991, Ausgliederung in die
neugegründeten Tochtergesellschaften DDSG-Cargo GmbH und DDSG-Donaureisen GmbH
1993 Verkauf der DDSG-Cargo GmbH an den Stinnes-Konzern und
Verkauf des MFS "Mozart"
1994 Auflösung der "Schwimmenden Werkstätte
Linz"
1995 Beschluß zur Liquidation der DDSG-Donaureisen GmbH
mit Jahresende 1995, Verkauf der Fahrgastschiffe und einzelner Liegenschaften
1998 Verkauf der Anlegestellen in Ober- und
Niederösterreich an das jeweilige Bundesland
1999 Umwandlung der DDSG AG in eine GmbH.
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