ERZHERZOG KARL      5.9.1771 - 30.4.1847

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Erzherzog Karl
© Österreichische Nationalbibliothek
  

   Sarkophag von Erherzog Karl
Sarkophag von Erherzog Karl
© Kapuzinerkloster
  

Erzherzog-Karl-Denkmal
Erzherzog-Karl-Denkmal
(Standbild auf d. Heldenplatz, Wien)
© Karl Rieder

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Karl war der dritte Sohn von Kaiser Leopold II. und Maria Ludovika.
Er war der Begründer der Linie Habsburg-Karl und wird als der "Sieger von Aspern" bezeichnet.
  
Weil er eine schwache Gesundheit hatte, war er zuerst für den geistlichen Stand bestimmt, er interessierte sich aber für alles Militärische.
 
Karl wurde nach dem Tod seiner Eltern von seiner kinderlos gebliebenen Tante Maria Christina und deren Mann Albert von Sachsen adoptiert und seinen Neigungen entsprechend erzogen.
   
1796 erhielt er von seinem Bruder Kaiser
Franz II. / I.
den Oberbefehl über die deutschen Truppen in Süddeutschland.
Nach mehreren Kriegseinsätzen wurde er zum Feldmarschall befördert, später zum Präsidenten des Hokriegsrates, 1805 zum Generalissimus.
  
Im Mai 1809 gelang es Erzherzog Karl in der Schlacht bei Aspern, Napoleon, der noch nie geschlagen worden war, zu besiegen.
Doch die darauf folgende Niederlage bei Deutsch-Wagram begründete sein Ausscheiden aus dem Militärdienst.
    
Nach dem Wiener Kongress heiratete Karl Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg, mit der er eine sehr glückliche Ehe führte.
Karl gilt auch als einer der bedeutendsten Militärschriftsteller des 19.Jh.