KAISERIN ELEONORA MAGDALENA VON MANTUA- NEVERS- GONZAGA    18.11.1630 -  6.12.1686                                                      

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Kaiserin Eleonora Magdalena
© Österreichische Nationalbibliothek




Detail des Sarkophags von Kaiserin Eleonora
Detail des Sarkophags von Kaiserin Eleonora
© Kapuzinerkloster
            






     
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Die dritte Gattin Kaiser Ferdinands III. wurde als Tochter Herzog Karls II. von Mantua-Nevers und Marias von Gonzaga geboren.
             
Sie war hochgebildet, ihre Vorliebe galt der Literatur und Musik und sie schrieb selbst Gedichte. Sie nahm großen Einfluss auf das Kunst- und Kulturleben der kaiserlichen Haupt- und Residenzstadt in der zweiten Hälfte des 17. Jh. Sie leitete die literarische Akademie und gab prunkvolle Feste und Theateraufführungen.
Auf sie geht die Erweiterung der Hofburg durch den Leopoldinischen Trakt zurück.
Da sie sehr fromm war, gründete sie mehrere Klöster, wie das Ursulinenkloster in Wien und das Karmeliterkloster in Wr. Neustadt.
                  
Im Februar 1668 brach im damals neu erbauten Leopoldinischen Trakt der Hofburg, wo die Kaiserin wohnte, ein Feuer aus, das fast das gesamte Gebäude vernichtete. Eleonora konnte gerettet werden. Außerdem fand man Tage nach dem Brand eine unversehrte Reliquie des Hauses Habsburg, die heilige Kreuzpartikel, ein Holzstück vom Kreuze Jesu. In Dankbarkeit für dieses Wunder gründete die Kaiserin den Sternkreuzorden.
                      
Das Kaiserpaar lebte in harmonischer Ehe  und hatte vier Kinder, von denen aber nur zwei Töchter das Erwachsenenalter erreichten. Kaiserin Eleonora überlebte ihren Gemahl um 29 Jahre.