DIE FERDINANDSGRUFT

Nördlich an die Franzensgruft schließt die sehr kühl wirkende Ferdinandsgruft an. Der Bau dieser Gruft erfolgte 1842 gleichzeitig mit dem Neubau des baufällig gewordenen Klosters im Auftrag Kaiser Ferdinands I. Für die Erweiterung mussten die zwei Schlusswände der Franzensgruft durchbrochen werden.
Im Gegensatz zu früher sind die Nischen heute zugemauert, nur vier Marmortafeln verraten die Namen jener 37 Habsburger, die in einer großangelegten Umbettungsaktion 1960 hier bestattet wurden, um die Platznot in der Toskanagruft zu mildern. In der Gruft selbst sind Kaiser Ferdinand I. und seine Gemahlin bestattet.
  

Die Ferdinandsgruft vor der Erweiterung
Die Ferdinandsgruft vor der Erweiterung und vor der
Abmauerung der Nischen in Richtung Neue Gruft
© Kapuzinerkloster