DIE FRANZENSGRUFT

1824 entschloss sich Kaiser Franz II. (I.) zu einer neuerlichen Erweiterung der kaiserlichen Begräbnisstätte, da weder für ihn noch für seine Nachkommen- schaft in der Gruft Platz vorhanden war.
Der Kaiser gab den Auftrag, im rechten Winkel zur Maria Theresien Gruft eine neue Grabkammer anzulegen.
Sie ist achteckig, im Stil des Biedermeier gehalten, und die Särge sind symmetrisch aufgestellt.
  

Blick in die Franzensgruft
© Kapuzinerkloster
    

Heute ruhen in der Franzensgruft Kaiser Franz II. (I.) und seine vier Gemahlinnen (ursprünglich waren es elf Personen, darunter die zweite Gattin Napoleons, Kaiserin Marie Louise und ihr Sohn, der Herzog von Reichstadt).