ISABELLA VON PARMA    31.12.1741 - 27.11.1763

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Isabella von Parma
© Österreichische Nationalbibliothek
      

Sarkophag von Isabella mit dem Kleinkindersarg von Christina
Sarkophag von Isabella mit dem Kleinkindersarg von Christina
  © Kapuzinerkloster


Die erste Gemahlin Kaiser Josefs II. war eine Tochter Herzog Philipps von Parma und Louise Elisabeths von Bourbon (Tochter von König Ludwig XV.).
     
Isabella war sehr schön, hochintelligent, charmant und feinfühlig. Sie litt aber schon seit ihrer Jugend unter Depressionen und Todesahnungen.
    
Ihre Ehe mit Joseph verlief glücklich, sie war seine große Liebe. Im März 1762 schenkte die junge Kronprinzessin einer gesunden Tochter (Maria Theresia) das Leben.
            
Im November 1763 erkrankte Isabella im siebenten Monat ihrer zweiten Schwangerschaft an den Pocken. Während der schrecklich verlaufenden Krankheit gebar sie ein totes Mädchen und starb fünf Tage nach der Geburt. Ihr Tod stürzte Joseph in tiefe Verzweiflung.
   
Der Leichnam Isabellas wurde weder seziert noch einbalsamiert.
  

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CHRISTINA      22.11.1763

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Neugeborene Tochter Josephs II. und Isabellas.
Der winzige Sarg des Säuglings wurde unter den ihrer Mutter geschoben, um die beiden auch im Tod nicht zu trennen.
 
   
MARIA THERESIA     20.3.1762 - 24.1.1770

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Maria Theresia
© Österreichische Nationalbibliothek
   


Maria Theresia war das einzige überlebende Kind Kaiser Josephs II. aus seiner Ehe mit Isabella von Parma.
Nach dem frühen Tod seiner Gemahlin galt seine ganze Liebe seiner Tochter. Er widmete ihr viel Aufmerksamkeit und ließ sie sorgfältig erziehen.
Als Maria Theresia mit fast acht Jahren starb, verlor Josephs privates Leben jeden Sinn. Noch Jahre nach ihrem Tod bewahrte er Kleidchen und Schuhe seiner Tochter auf.

      
Die in Lebensgröße auf ihrem Sarkophag abgebildete Maria Theresia
Die in Lebensgröße auf ihrem Sarkophag abgebildete Maria Theresia
© Kapuzinerkloster

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