KAISERIN MARIA JOSEPHA     20.3.1739 - 28.5.1767

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Kaiserin Maria Josepha
© Österreichische Nationalbibliothek
     

Sarg v. Maria Josepha nach einem Stich von Salomon Kleiner
© Österreichische Nationalbibliothek
   

   
Die Tochter Kaiser Karl Albrechts VII. von Bayern und der Erherzogin Maria Amalia (Tochter Kaiser Josephs I.) wurde 1765 mit Kaiser Joseph II. gegen dessen Willen verheiratet.
     
Sie war warmherzig, aber unscheinbar, schüchtern und kaum gebildet, und hatte so keine Chance, die Liebe ihres Gatten zu gewinnen. 
Die Erinnerung an ihre Vorgängerin Isabella von Parma war zu übermächtig.
     
Joseph begegnete seiner zweiten Gemahlin mit Ablehnung und wahrscheinlich wurde die Ehe auch nicht vollzogen.
    
Als Maria Josepha an einer besonders bösartigen Form der Pocken erkrankte, kümmerte sich Joseph nicht um sie. 
Der Leichnam wurde gleich nach dem Tod in eine Hülle eingenäht.

Weder eine Einbalsamierung noch eine getrennte Bestattung von Herz und Eingeweide kamen in Frage.
     
Joseph II. nahm nicht an ihrer Beerdigung teil.

Sarkophag von Maria Josepha
© Kapuzinerkloster

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