DIE KAISERKAPELLE

Der quadratische Raum der Kaiserkapelle schließt an die linke Seite des Langhauses an.
Der gegenwärtige Altar stammt aus der Zeit Maria Theresias (1751). In der Mitte befindet sich das Gnadenbild "Maria, Trösterin der Betrübten", das 1727 aus Italien nach Wien gebracht worden war und vom Kaiserhaus wie vom Volk sehr verehrt wurde.
Im Jahr 1784 erfolgte unter Kaiser Joseph II. die Aufhebung der Gnadenstätte. Heute ist die ehemalige Kaiserkapelle ein schlichter Raum, der kaum mehr etwas von seiner ursprünglichen Bedeutung erahnen lässt.
 
DIE PIETÀKAPELLE


Pieta
Pietà von Peter u. Paul Strudel (?)
© Kapuzinerkloster

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Die Pietàkapelle liegt der Kaiserkapelle gegenüber.
Ihren Marmoraltar ließ Eleonora Magdalena, die Witwe Kaiser Leopolds I., im Jahr 1712 anfertigen. Lukas von Hildebrandt schuf die Altarmensa aus schwarzem Marmor, Peter und Paul Strudel (?) die Pietà aus elfenbeinfarbenem Marmor.
Vor dem Altar weist eine in den Boden eingelassene Platte auf die Begräbnisstätte des Kapuzinerpredigers Marco d´Aviano hin, den "Schutzgeist Wiens und Österreichs in der Türkennot".