DER WIENER KONGRESS


Fürst Metternich
Fürst Metternich
 
 

Talleyrand
Talleyrand
 
 

Fürst Rasumowsky
Fürst Rasumowsky
 

Freiherr v. Hardenberg
Freiherr v. Hardenberg

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Um eine Neuordnung Europas durchzuführen, versammelten sich die führenden Politiker im November 1814 in Wien. Mehr als 700 Delegierte vertraten über 200 Staaten, Städte und Gemeinschaften. An diesem Wiener Kongress nahmen u.a. Metternich (Österreich), Talleyrand (Frankreich), Fürst Rasumowsky (Russland), Herzog v. Wellington (England), Hardenberg und Humboldt (Preußen) teil.
 
Nach langwierigen Verhandlungen konnten sich die Staatsmänner durch Vermittlung Metternichs schließlich auf einen Kompromiss einigen.
Die Schlussakte des Wiener Kongresses vom Juni 1815 stellte das Gleichgewicht der fünf Großmächte wieder her.
  
Der Wiener Kongress beendete die Herrschaft Napoleons und die Vormachtstellung Frankreichs. Der eigentliche Sieger war Großbritannien, während Russland zur führenden Kontinentalmacht aufstieg. Die Ziele, die sich die Teilnehmer des Kongresses gesteckt hatten, konnten für eine bestimmte Zeit auch erreicht werden: die Wiederherstellung des politischen Zustandes von 1789 (Restauration), die Rechtfertigung der Ansprüche der alten Dynastien (Legitimität) und die gemeinsame Interessenpolitik der Fürsten zur Abwehr revolutionärer Ideen (Solidarität).

Unzählige rauschende Feste begleiteten den Wiener Kongress, die den österreichischen Staat täglich 80.000 Gulden kosteten.
Die Feste und Feierlichkeiten prägten das Bild des Wiener Kongresses, dessen politisch-diplomatische Aufgaben nur äußerst schleppend vorangingen. Der österreichische Feldmarschall Fürst von Ligne bemerkte dazu: "Le congrès ne marche pas, il danse." (Der Kongress macht keine Fortschritte, er tanzt.)
  

Herzog v. Wellington

Herzog v. Wellington