Die Maria Theresien Gruft ist der glanzvollste Vergrößerungsbau der Gruft. Dieses
Mausoleum wurde 1753 unter dem Sakristeigarten errichtet. Der Raum wurde von Maria
Theresia und Kaiser Franz I. Stephan selbst entworfen, ebenso wie der prachtvolle
Doppelsarkophag, auf dessen Deckel die Figuren des Kaiserpaares ruhen. Um den elterlichen
Sarkophag reihen sich die Särge ihrer Kinder.
Ingesamt fanden in der Maria Theresien Gruft 16 Personen ihre
letzte Ruhestätte. Als einzige Nicht-Habsburgerin ist die Gräfin Karoline Fuchs-
Mollard, Erzieherin der Kaiserin, hier bestattet.
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Maria Theresien Gruft vom Durchgang zur Karlsgruft aus gesehen
© Kapuzinerkloster
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Vier Töchter des Kaiserpaares wurden nicht
in der kaiserlichen Familiengruft beigesetzt: Maria Anna (1738 - 1789, begraben im
Elisabethinenkloster in Klagenfurt), Maria Elisabeth (1743 - 1808, bestattet in der
Jesuitenkirche in Linz), Maria Amalia (1746 - 1804, beigesetzt im Veitsdom in Prag) und
Marie
Antoinette (1755 - 1793, Gemahlin von König Ludwig XVI., begraben in
St. Denis in Paris). |
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