ERZHERZOG MAXIMILIAN FRANZ      8.12.1756 - 26.7.1801

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Erzherzog Maximilian Franz
© Rhein. Bildarchiv, Köln












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"Max Franz" war der jüngste Sohn von Kaiser Franz I. Stephan und Kaiserin Maria Theresia.
Seine Mutter bestimmte ihn für den geistlichen Stand, und so wurde er 14jährig in der Augustinerkirche zum Deutschen Ordensritter geschlagen.
1784 begann seine Regierung im Erzbistum Köln und im Fürstbistum Münster.
Der Vormarsch der französischen Revolutionsheere vertrieb ihn aus seiner Residenzstadt Mergentheim.
Als letzter Kurfürst-Erzbischof von Köln und Fürstbischof von Münster starb er 1801 nach längerer Krankheit (Fettleibigkeit, Schlafsucht, Depressionen, schließlich Wassersucht) verbittert als Flüchtling in Schloss Hetzendorf bei Wien.
Sein Sarg wurde ursprünglich in der Mauernische der Maria Theresien Gruft eingemauert (der Platz war eigentlich für die Gräfin Fuchs-Mollard bestimmt), da wegen der Hitze sein Leichnam rasch verfiel und die Lieferung des Metallsarkophags nicht abgewartet werden konnte.
Heute ruht Maximilian Franz in einem einfachen Kupfersarg neben den anderen geistlichen Würdenträgern.