ERZHERZOGIN MARIA CHRISTINA ("MIMI")     
3.5.1742 - 24.6.1798

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Erzherzogin Maria Christina
© Österreichische Nationalbibliothek



Grabmal v. Maria Christina in St.Augustin
Grabmal v. Maria Christina in St.Augustin
© Karl Rieder
 

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Maria Christina, genannt Mimi, war die Lieblingstochter von Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Franz I. Stephan.
Die enge Bindung zu ihrer kaiserlichen Mutter und ihre besondere Stellung lösten bei den anderen Geschwistern, besonders bei ihrem ältesten Bruder Joseph, Eifersucht aus. Sie war auch das einzige Kind, dem die Mutter erlaubte, aus Liebe zu heiraten. Mimis Auserwählter war Herzog Albert von Sachsen. Die Hochzeit konnte aber erst nach dem Tod von Kaiser Franz I. Stephan stattfinden, da dieser seine Tochter mit dem Lothringer Herzog von Chablais verheiraten wollte.
Die Ehe wurde sehr glücklich. Im Mai 1767 gebar Mimi eine Tochter, Christina, die aber nach der Geburt starb. Danach konnte sie keine Kinder mehr bekommen.
Einst zum Statthalterpaar in den Niederlanden ernannt, kehrte das Herzogspaar nach schwierigen Jahren nach Wien zurück, wo es im Palais auf der Augustinerrampe, der heutigen "Albertina", wohnte.
Mimi und Albert adoptieren ihren Neffen Karl, einen Sohn von Mimis Bruder Leopold.
1798 starb Maria Christina an einer Magen- krankheit. Ihr untröstlicher Ehemann Albert ließ in der Augustinerkirche für seine geliebte Gattin ein Denkmal aus Carraramarmor mit der Inschrift "Uxori optimae Albertus" (Der besten Gemahlin, Albertus) setzen.