ERZHERZOGIN MARIA JOSEFA      31.5.1867 - 28.5.1944

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Erzherzogin Maria Josefa
© Österreichische Nationalbibliothek
   


Die Tochter des späteren Königs Georg von Sachsen und der Infantin Maria Anna von Portugal heiratete mit 19 Jahren Erzherzog Otto.
   
Maria Josefa war eine sehr fromme Frau, die die Ehe mit dem "schönen Erzherzog" nur mit Hilfe ihrer Religiosität ertrug. Dafür wurde sie von ihrem Mann als "Nonne" verspottet.
Sie versuchte, ihre Söhne dem Einfluss Ottos zu entziehen, was ihr auch gelang, weil er sich meistens fern seiner Familie aufhielt.
Anerkennung genoss sie erst als Mutter des letzten Kaisers Karl.
   
Im Ersten Weltkrieg pflegte Maria Josefa Kriegs- verwundete in ihrem Palais Augarten, in dem sie ein Lazarett eingerichtet hatte.
  
1919 verließ sie mit ihrem Sohn Karl und Kaiserin Zita Österreich und ging mit ihnen ins Exil.
Ihr Begräbnis war eines der letzten in der Gruft.

Sarkophag von Ezh. Maria Josefa
© Kapuzinerkloster

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