NAPOLEON BONAPARTE, KAISER VON FRANKREICH     1769 - 1821


Kaiser Napoleon I.
Kaiser Napoleon I.
  

Napoleon im Exil
Napoleon im Exil
     

Napoleons Grab im Invalidendom in Paris
Napoleons Grab im Invalidendom in Paris
 

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1769: Geburt in Ajaccio auf Korsika, das seit 1768 zu Frankreich gehörte

1796: Heirat mit Joséphine de Beauharnais

1798/99: Feldzug nach Ägypten, von dem er vorzeitig nach Frankreich zurückkehrte und das regierende Direktorium stürzte.

1799 - 1804: Als erster Konsul ordnete er die Verwaltung neu und erließ das bürgerliche Gesetzbuch ("Code Civil"). Er beendete den zweiten Koalitionskrieg siegreich.

1804: Kaiserkrönung in Paris in Gegenwart von Papst Pius VII.

1806: Verhängung der "Kontinentalsperre", einer Wirtschaftsblockade gegen Großbritannien. Zu ihrer Verschärfung verleibte Napoleon Frankreich Küstengebiete bis hin nach Lübeck  ein.

1809: Schlacht bei Aspern, Niederlage Napoleons.

1810: Nach der Scheidung von Joséphine heiratete er die österreichische Kaisertochter Marie Louise. Dieser Ehe entstammte Napoleons einziger Sohn, Franz Josef Karl (Napoleon II.), der spätere Herzog von Reichstadt.

1812: Russischer Feldzug. Nach der Eroberung Moskaus musste sich die "Große Armee" unter schweren Verlusten zurückziehen.

1813/14: Nach seinen Niederlagen in den Freiheitskriegen dankte Napoleon ab. Er bekam die Insel Elba als selbstständige Herrschaft zugewiesen.

1815: Napoleon kehrte nach Frankreich zurück. Seine "Herrschaft der hundert Tage" endete mit der Niederlage bei Waterloo (auch "Schlacht bei Belle-Alliance"). Napoleon dankte wiederum ab und wurde nach St. Helena verbannt, wo er 1821 starb.