ORNAMENTALER UND FIGÜRLICHER SCHMUCK


Detail des Sarges von Maria Anna von Spanien
Detail des Sarges von Maria Anna von Spanien
   © Kapuzinerkloster

Detail des Sarges von Eleonora Gonzaga
Detail des Sarges von Eleonora Gonzaga
   © Kapuzinerkloster

Detail des Sarges von Kaiser Joseph I.
Detail des Sarges von Kaiser Joseph I.
    © Kapuzinerkloster

Die in Lebensgröße auf ihrem Sarkophag abgebildete Maria Theresia
Die in Lebensgröße auf ihrem Sarkophag abgebildete Maria Theresia
  © Kapuzinerkloster
     

Reliefdetail vom Doppelsarkophag
Einzug Kaiser Franz I. Stephan in die Krönungsstadt Frankfurt
Reliefdetail vom Doppelsarkophag
© Kapuzinerkloster

 

zurück


Das Ornament ist der Schmuck der Särge, der sie über ihren eigentlichen Zweck hinaus zu richtigen Schausärgen macht, zu Repräsentationsobjekten. Die hier begrabenen Fürsten und Kaiser umgaben sich im Leben mit Glanz und Pracht. Also sollten auch ihre Särge der Welt zeigen, wer sie  waren, welche Macht sie besaßen. Auch Sinnbilder ihrer Religiösität durften nicht fehlen.

Als figürlicher Schmuck erscheint vorerst nur das Kruzifix flach auf dem Deckel graviert, später in einem Relief, das sich bis zur Vollplastik entwickelt.

Weitere figürliche Zutaten sind Totenschädel und Gebeine, Löwenköpfe und -pranken, Ibisköpfe und Adler, Bärenpfoten und Engelsköpfe, Putten, Genien in Frauengestalt, Bildnismedaillone und vollplastische Bildnisse der Verstorbenen.

Sinnbilder der Macht sind Kronen, Szepter, Reichsäpfel, Wappen und Hermeline.
Kanonen, Gewehre, Speere, Schwerter, Fahnen und Harnische deuten auf militärische Macht.

Kriegerischer Ereignisse oder Krönungszeremonien gedenkt man in Form von Reliefs.

Reliefausschnitt vom Doppelsarkophag
Krönung Maria Theresias zur Königin von Böhmen im Veitsdom zu Prag
Reliefausschnitt vom Doppelsarkophag
© Kapuzinerkloster