DIE TUBERKULOSE

Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit. Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion, seltener über infizierte Milch.
Typisch sind knötchenförmige Gewebeveränderungen (Tuberkel). Der Verlauf der Krankheit ist abhängig von der Abwehrkraft des Körpers.
Primärtuberkulose: Zu 90% in der Lunge, beschränkt auf einen kleinen Entzündungsherd, in der Lymphbahn und den örtlichen Lymphknoten. Die Symptome sind geringes Fieber, Ermüdbarkeit, Appetitlosigkeit, Schwitzen. Meistens erfolgt die Abheilung durch Abkapselung.
Postprimärtuberkulose: Ausbreitung in die Umgebung oder Streuung der Bakterien im Organismus. Hohes, langanhaltendes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Kopfschmerz, Atembeschwerden, Husten. Häufig Hirnhaut-, Rippenfell- oder Bauchfellentzündung. Unbehandelt tödlich.
Die Behandlung erfolgt durch Antibiotika.
Tuberkulintest: Hautreaktion auf Toxine und Zerfallsstoffe der Tuberkelbazillen. Die immunologische Spätreaktion macht sich als Rötung und tastbare Verhärtung an der Einstichstelle bemerkbar. Bei sehr starker Reaktion besteht Verdacht auf Infektion.
In Österreich wird die Tuberkuloseschutzimpfung in den ersten Lebenstagen durchgeführt.
   
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